Emily Ratajkowski hat gerade einen siebenstelligen Deal abgeschlossen. Penguin Press hat gewonnen. Es war auch kein freundliches Angebot – zwölf Parteien warfen Geld darauf.
Das Buch? Mutterficker.
Der Markt spricht jetzt deutlich. Die Leute sind hungrig nach diesem Zeug. Insbesondere die chaotische, ungefilterte Realität von Dating und Sex, während man ein Kind alleine großzieht.
Ratajkowski setzt auf diesen Hunger. Sie knüpft an den Erfolg von My Body aus dem Jahr 2021 an und schwenkt leicht um. Oder vielleicht ihren Fokus schärfen. Der neue Sachbuch-Tauchgang konzentriert sich auf die weibliche Identität aus der spezifischen Perspektive einer geschiedenen, alleinerziehenden Mutter.
Es passt zu einem Muster, das sie entwickelt.
Letztes Jahr tat sie sich mit Stephanie Danler und Lena Dunham für eine Apple TV+-Serie zusammen. Gleiches Thema. Schreiben, Produzieren, Besitzen der Erzählung. Die Synergie ist offensichtlich und ehrlich gesagt funktioniert sie.
Hier ist der Kontext, der in den Hochglanz-Schlagzeilen oft weggelassen wird: Sebastian Bear-Mcllard, ihr ehemaliger Ehemann und Vater ihres Sohnes, erlebte im Jahr 2022 die Auflösung der Ehe. Dies geschah weniger als zwei Jahre nach der Geburt ihres Sohnes.
Der Zeitplan war eng. Die Trennung erfolgte abrupt.
„Ich machte mir keine Illusionen über die Romantik … Ich hatte auf die harte Tour gelernt, dass es besser ist, alleine zu leben als die meisten Partnerschaften.“
In einem Juni-Essay für das New York Magazine, der als Einführung für dieses kommende Buch diente, ließ Ratajkowski den Vorhang über das darauffolgende Chaos fallen. Mit 35 gibt sie zu, „zwanghaft“ auszugehen.
Der Kader ist ein Who-is-Who der Sonderlinge der Popkultur. Pete Davidson. Eric Andre. Harry Styles. Aber das sind die Schlagzeilen. Die Realität, die sie beschreibt, ist weitaus seltsamer.
Ein veganer Graffiti-Künstler mit makelloser Haltung. Ein Koch machte sich Sorgen wegen Chlamydien. Ein Spanier der Generation Z, der süchtig danach ist, Aktfotos zu verschicken. Der Sohn eines sich selbst behandelnden Milliardärs, dessen Politik so fragwürdig ist, dass sie rechtlich gefährlich ist. Offensichtlich mehrere Italiener. Ein oder zwei DJs.
Sie schneidet sich von der Mittelliste ab. „Aus rechtlichen Gründen“, stellt sie fest. Der Witz kommt auf, weil jeder weiß, dass diese Namen mit Gepäck verbunden sind.
Sie beschreibt diese Ära nicht als Aufschwung, sondern als „Geschichte über den Ursprung des Bösewichts“. Mit knapp 30 Jahren überlebte sie das Scheitern einer Ehe – ein Wissen, das normalerweise nur Frauen vorbehalten ist, die sich mit Mitte 40 scheiden lassen müssen, sagt sie. Sie erhielt die Ausbildung früh.
Beurteilt die Gesellschaft alleinerziehende Mütter immer noch gleich? Vielleicht. Oder vielleicht möchten sie einfach zuerst die Details lesen.






























